Gut älter werden beginnt heute
Gutes Altern ist keine Frage des Zufalls, sondern das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen im Alltag. Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen bilden dabei die Basis. Das Gute: Jeder kann sofort damit anfangen – unabhängig vom Alter.
Bewegung – einfach integriert, auch im vollen Alltag
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche oder 75 Minuten intensive Bewegung – ergänzt durch muskelkräftigende Übungen an zwei Tagen.
Das klingt viel, lässt sich aber leicht in den Alltag einbauen:
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Treppen statt Aufzug nehmen.
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Kurzstrecken zu Fuß oder mit dem Rad zurüklegen.
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Telefonate im Gehen führen.
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10-Minuten-Regel: Dreimal täglich 10 Minuten zügig gehen.
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Einkäufe tragen statt den Wagen zu schieben.
Jede Aktivität zählt – entscheidend ist die Regelmäßigkeit, nicht die Perfektion.
Ernährung – Nährstoffdichte vor Kalorienmenge
Unser Körper benötigt täglich eine Vielzahl an Nährstoffen, um Stoffwechselprozesse optimal ablaufen zu lassen und allen Aufgaben gewachsen zu sein.
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Viel Gemüse und Obst: enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
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Ausreichend Eiweiß: Proteine tragen zum Erhalt der Muskeln bei.
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Ungesättigte Fette: z. B. aus Nüssen, Samen und hochwertigen pflanzlichen Ölen.
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Essenspausen einbauen: Intervallfasten oder längere Pausen zwischen den Mahlzeiten können den Stoffwechsel entlasten. In diesen Fastenphasen schaltet der Körper auf innere „Aufräumprogramme“ um – Prozesse wie die Autophagie, bei der beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Diese Mechanismen sind in der Forschung ein wichtiger Bestandteil der Diskussion um gesundes Altern, da sie die Zellen dabei unterstützen, funktionsfähig zu bleiben.
Mikronährstoffe – im Zusammenspiel sinnvoller
In der Natur treten Nährstoffe niemals isoliert auf: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte oder Nüsse liefern immer ein Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe. Dieses Prinzip ist auch in der gezielten Nährstoffversorgung entscheidend: Einzelne Stoffe können sich gegenseitig ergänzen und so Synergien ermöglichen.
Beispiele für wissenschaftlich interessante Inhaltsstoffe:
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Vitamin C – trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und zu einer normalen Funktion des Immunsystems B-Vitamine (B1, B3) – tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen Herzfunktion bei.
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Zink – trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und zu einer normalen kognitiven Funktion.
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Quercetin – sekundärer Pflanzenstoff aus Schalen vieler Früchte und aus den Blüten des japanischen Schnurbaums
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Curcuma-Extrakt – enthält Curcuminoide wie Curcumin; zählt zu den am intensivsten untersuchten sekundären Pflanzenstoffen.
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Resveratrol – Polyphenol aus Traubenschalen, -kernen und Erdnüssen Coenzym Q10 – vitaminähnliche (strukturell) Substanz, die der Körper selbst bildet und die in fast allen Zellen vorkommt; natürlicherweise in Fisch, Fleisch, Nüssen und pflanzlichen Ölen enthalten.
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L-Tryptophan – essentielle Aminosäure; kommt in tierischen und pflanzlichen eiweißreichen Lebensmitteln vor.
Entscheidend ist nicht nur die Aufnahme eines einzelnen Stoffs, sondern das Zusammenspiel vieler Stoffe, die sich ergänzen können.
Ihr persönlicher Start in mehr Vitalität
1. Bewegung fest einplanen – kleine Schritte summieren sich.
2. Bunt essen – je vielfältiger die Ernährung, desto breiter das Nährstoffspektrum.
3. Auf Kombinationen achten – Nährstoffe sind oft im Team besser.
4. Regelmäßige Pausen zwischen Mahlzeiten – geben dem Körper Zeit
Fazit
Mit gezielter Alltagsbewegung, einer abwechslungsreichen Ernährung und dem Blick auf eine umfassende Mikronährstoffversorgung legen Sie die Grundlage – heute und in Zukunft.
Die biologischen Hintergründe des Alterns erklärt unser Grundlagenartikel: Die „Hallmarks of Aging“ – Warum altern wir?. Welche Mikronährstoffe gezielt ergänzt werden können, zeigt unser Artikel zum Good Aging Komplex.
Unsere Kaufempfehlung
- www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/physical-activity